
Am Ponyhof stehen eine Anzahl von Ponys in unterschiedlichen Größen und Farben zur Verfügung. Sie werden in einem Offenstall mit täglichem Weidegang gehalten. So haben sie stets Sozialkontakte, können sich in der vertrauten Gruppe ausruhen und spielen. Sie haben viele Bewegungsmöglichkeiten, was bedeutet, dass sie in der Therapie, beim Reitunterricht und beim Voltigieren dann willig mitmachen. Sie werden aber auch freizeit- und dressurmäßig wie auch im Sport geritten. Dadurch wird ihr Ausbildungsstand gehalten oder verbessert und vor allem die Freude an der Arbeit erhalten.
Unsere Ponys und Pferde sind keine Dressurcracks. Sie sind Allrounder, d.h. bewusst ausgewählt, als wir sie gekauft haben, vielseitig ausgebildet und gezielt eingesetzt.
Der Schwerpunkt des Ponyhofs liegt u.a. in der Vermittlung von Erlebnisqualitäten, die nicht in jedem Stall oder Hof zu finden sind. Natürlich werden die Ponys und Pferde dressurmäßig geritten. Es wird mit ihnen aber auch gesprungen, sie werden erfolgreich bei Mounted Games eingesetzt, beim Kutsche-, Gig- und Schlittenfahren, beim Skijöring, beim Voltigieren, an der Longe und beim Therapeutischen Reiten.
Die Pferde am Ponyhof sind ausgesprochene Persönlichkeiten. Sie zeigen deutlich – und sollen dies auch tun – wie sie zu dem Kind stehen. Sie reagieren auf zu festes Bürsten ebenso wie auf zu sanftes, sie spiegeln dem Kind sein momentanes Verhalten, egal. ob das Kind wütend oder ängstlich ist oder zuviel fordert. Sie gehen unvoreingenommen an die Kinder heran, d.h. ob das Kind einnässt oder schlechte Noten hat oder ob es sich schon als Sieger in einem Wettbewerb sieht, dass interessiert die Ponys nicht.
Unsere Ponys dürfen Angst und Unaufmerksamkeit zeigen, sie dürfen ihr Temperament und ihre momentane Gefühlslage zeigen, aber alles so, dass es für das Kind hilfreich ist. Da die Kinder die Sprache der Pferde erst lernen müssen, fungieren die Therapeutin und die Reitlehrerinnen als Dolmetscher
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Aleiga
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Ursprünglich als reines Freizeit-Töltpferd für Barbara gekauft, hat uns Aleiga schon bald ihre zahlreichen anderen Qualitäten gezeigt. Einerseits geht sie aufmerksam und fürsorglich mit Therapiekindern und kleinen Voltigierern um, während sie bei Mounted Games und „wilden“ Ausritten voller Power durch die Gegend saust. Im Offenstall ist sie uneingeschränkte Chefin und auch mit dem Menschen versucht sie manchmal diese Position zu behaupten. |
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Eyvindur (sprich Aiwindür)
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Eyvi ist der typische Isländer! Jedenfalls vom Aussehen her. Denn mit den Spezialgängen hat er es nicht so sehr. Sei´s drum, die Therapiekinder lieben seinen weichen Schweinepass, seine Ruhe und sein kuscheliges Wesen. |
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Clown
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Clown gehörte dem VMV, gehört seit dem 1.11.2010 aber an den Ponyhof. Damit ist er wesentlich aus dem Job als Voltigierpferd entlassen. Er geht aber regelmäßig in den Reitgruppen und im Therapeutischen Reiten mit und hat liebevolle Sonderbetreuung durch seine Reitbeteiligung. |
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Merlin
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Wir suchten ein ausgebildetes Fjordpferd. Wir fuhren nach Hessen (Hochburg der Fjordzucht) und kamen mit dem vierjährigen gerade angerittenen Merlin zurück. Ein Wagnis – das sich ausgezahlt hat. Merlins Offenheit für alles, was man ihm bietet (sei es die Longe, seien es Mounted Games Spielgeräte, seien es Pezzibälle unterm Bauch, sei es ein Schlitten hinter ihm...) macht ihn zum Allroundpferd. Seine gezackte Mähne macht ihn zum Hingucker. |
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Sirtaki
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Sirtaki, im Trab wie eine kleine Nähmaschine, hat uns lange hingehalten: bekommt sie ein Baby oder nicht. Jetzt ist es klar: der schöne birnenförmige Bauch ist ein Grasbauch und es ist keine kleine Sirtaki dadrin. Aber in 2010, da wurde Wirklichkeit, was vorher Wünschen gewesen war: Sirtaki bekam ein hübsches geschecktes Stutfohlen namens Surimi. |
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Ronja
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Ronja kauften wir zusammen mit Victor. Das kleine runde Persönchen hatte es uns einfach angetan: wir mussten sie mitnehmen. Ronja verstärkt die Shetty-Truppe im Therapeutischen Reiten und bei den Reitkindern. Natürlich dürfen nur die Allerkleinsten auf ihren runden Rücken, die haben dann aber ihren Spaß! An der Hand und unter leichten Reitern springt Ronja auch – wie ein Osterhäschen. Aber niemals vergessen: Auch kleine Ponys möchten mit Respekt behandelt werden! |
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Victor
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Unter einer imposanten „Friesenmähne“ blitzen zwei freche Augen hervor. Einen Stammbaum bis anno dazumal, aber keinerlei Respekt vor Stromdraht – das ist unser Victor. Uneingeritten kam er auf den Ponyhof, dann lernte er viel und jetzt ist er ein fleißiges vielseitiges Lehrponys. Die Friesenmähne schubbert er sich leider jedes Jahr wieder ein wenig ab. Ein absoluter Jammer! |
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Nicki
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Nicki ist ein kleines Powerpaket. Und im Grunde ist er bei uns noch ein wenig unterfordert. Er setzt sich mit jedem Reiter auseinander. Aber wenn der es schafft, ihm zu sagen wo es langgeht, dann ist er ein super ausgebildetes geh- und springfreudiges Pferdchen, das seinem Reiter viel Freude macht und von geübten Reitkindern als Herausforderung geschätzt wird. |
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Hannibal
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Hannibal wurde mal so eben nebenbei gekauft, als wir auf der Suche nach einem großen Voltipferd waren. Sein erstes Lebensjahr verbrachte er irgendwo an den Ufern der Donau als kleines Wildpferd. Als er zu uns kam, war er gerade mal 4 Jahre alt und konnte noch gar nichts. Inzwischen ist er eingeritten und hat sich als sehr feines und sehr schlaues Pony gezeigt. Im Reitbetrieb geht er inzwischen regelmäßig bei den besseren Reitkindern mit, da er nur Reiter mit feinen Hilfen akzeptiert. Er wird sicherlich mal ein herausragendes Pony, welches gute Reiter braucht, die seine Feinfühligkeit schätzen können. |
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Surimi Geburtstag: 8.7.2010
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Ein Steiftier, wie es niedlicher nicht sein kann. Schwarz-weiß-gescheckt, mit Plüschfell, frech, manchmal unsicher - und am Anfang nur 67cm groß. Rennt blitzschnell um die Mama, stoppt, rennt in die andere Richtung …. Und schaut verträumt eine Blume an. |
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Dandilo
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Da Surimi das einzige lebend geborene Fohlen war und wir nicht wollten, dass Surimi ohne Gleichaltrige aufwächst, haben wir Dandilo gekauft. Dandilo ist 3 Monate älter als Surimi und war schon entwöhnt, als er zu uns kam. Es war seine größte Leidenschaft, Schuhe zu knabbern. Aber das hat er aufgehört, als er bei uns angekommen ist. Aus dem aufgedrehten und respektlosen Fuchshengstchen wurde ein zugewandtes ausgeglichenes Pferdchen, das sich lieb führen lässt und schon brav die Hufe gibt. |
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Prinz Erbse
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Prinz Erbse ist, auch aufgrund seines Namens, schnell zum Liebling aller Kinder geworden. Seine Vorbesitzerin hat ihn gut ausgebildet , aber er hat auch einiges an Spaß und Quatsch mitgemacht. Und so passt er wunderbar auf den Ponyhof. |
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Billy
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Billy kam zeitgleich mit Santos und ist ein rumpfiger Wallach, der die größeren Reitkinder motivieren kann. Wie Santos kann er eine ganze Menge, nur das Angaloppieren auf der rechten Hand ist noch nicht so ganz sicher. Aber mit etwas Übung wird er dies auch meistern. |
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Santos
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Santos ist ein ganz fein gerittenes respektvolles Reitpony. Er ist schon E-Dressur und E-Springen gegangen und hat Potential für mehr. Für die Kinder eine gute Möglichkeit, feine Hilfengebung zu lernen und damit gute Reiter zu werden. |
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Svenja |
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Castello
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Castello ist ein junges schlankes Pferdchen, dass am Ponyhof von seiner Besitzerin eingestellt wird. Er verstärkt das Mounted Games Team mit seiner Schnelligkeit und geht bei den besseren Reitschülern auch ein- bis zweimal in der Woche im Unterricht mit. Außerdem lernt er gerade einige Kunststücke – vielleicht zeigt er sie euch mal bei einem Sommerfest! |
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Halldor
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Halldor ist ein großer Kerl, der aber eher schüchtern und zurückhaltend wirkt. Seine Ähnlichkeit mit Merlin führt immer wieder zu Verwechslungen bei den Kindern……. Und auch manchmal bei den Erwachsenen! |
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